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Förderung des Radverkehrs - Grindelberg Radverkehrsanlagen

Client: Freie und Hansestadt Hamburg

28. September 2018

Grindelberg

Straßenumbau, Radverkehrsanlagen (Radfahrstreifen Schutzstreifen, Radwege), Knotenumbau,Sanierung, Entwässerung,

ProjektbezeichnungFörderung des Radverkehrs - Grindelberg Radverkehrsanlagen
AuftraggeberFreie und Hansestadt Hamburg
Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
Projekt Busbeschleunigung GF/PB
Bausumme:ca. 2,2 Mio Euro
Längerd. 0,6 km
Bearbeitete LeistungsphasenLeistungsphasen 1-9, Leitungsplanung, Bauvorbereitung, Entwässerungsplanung (Sanierung von Trummen und Trummenanschlussleitungen), örtliche Bauüberwachung

Bearbeitung der Leistungsphasen 1-3, 5-6, 8-9: ja, vollständig

Leitungstrassenplanung: ja, vollständig

Bauablaufplanung: ja, vollständig

Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung: ja, vollständig
Bearbeitete LeistungsbilderLeistungsphasen 1-9 vollständig
(beinhaltet u.a. Grundlagenermittlung; Vorplanung; Variantenstudien; Entwurfsplanung; Durchführung von Erst- und Schlußverschickung; Aufstellen der Kostenunterlage; Genehmigungsplanung; Abwägungsvermerke, Betreuung in politischen Gremien; Mengen- und Massenermittlungen; Aufstellen der Vergabeunterlagen; Leistungsbeschreibung; Leistungsverzeichnis; Erstellen der vollständigen Ausführungsplanung)

Leitungstrassenplanung vollständig
(beinhaltet u.a. Leitungsabfrage, Leistungsbestandspläne, Trassenplanung, Trassenbesprechung, Trassenanweisung

Bauphasenplanung, Verkehrsführungs- und Umleitungsplanung vollständig
(Erstellen von Bauablaufkonzepten; Erstellen von Bauphasenplänen; Erstellen von Verkehrskonzepten; Erstellen von Verkehrsführungs- und Umleitungsplänen; Durchführung von Abstimmungen und Verkehrsbesprechungen)

Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung
PlanungsablaufPlanungsbeginn 2014/2015.
Planungsabschluss und Umsetzung der Maßnahme 2016/2017
Kurzbeschreibung
Im Zuge der Förderung des Radverkehrs plante der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (GF/PB) die Anlage von Radfahrstreifen sowie die Instandsetzung der Rad- und Gehwege und die damit verbundenen Neuordnung der Neben- und Parkflächen im Straßenzug Grindelberg (von Isestraße bis Grindelberg Haus Nr. 5).

Die baulichen Radwege im genannten Straßenzug befanden sich im Hinblick auf die verkehrlichen, rechtlichen und funktional-technischen Anforderungen an Radverkehrsanlagen in einem mangelhaften Zustand und entsprachen nicht mehr den geforderten Standards. Die Oberflächenbefestigungen der Radwege waren gekennzeichnet durch Unebenheiten, Längs- und Querrisse sowie von durch Aufgrabungen und Ausbesserungen zergliederten Oberflächen. Sie bestanden aus Asphalt, aus Pflastersteinen aus Beton unterschiedlichster Formate sowie stellenweise Grand. Im nahezu gesamten Planungsbereich wiesen die Radwege keine ausreichenden Breiten auf (untermaßig).

Im Bereich der Einmündung Grindelberg/Isestraße bestand ein polizeilich bekannter Unfallschwerpunkt. Hier kam es aufgrund von uneinheitlichen und unübersichtlichen Rad- und Gehwegführungen zu Unfallhäufungen und Konflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern sowie zwischen Radfahrern und KFZ-Verkehr.

Der planerische Grundansatz war die regelkonforme und PLAST-gerechte Herstellung der Radverkehrsanlagen und der Gehwege.

Unebene und abgängige Gehwege wurden neu hergestellt und der ruhende Verkehr wurde der neuen Querschnittsaufteilung angepasst. Die Verkehrsführung in den Knotenpunkten wurde für Radfahrer, Fußgänger und den Kfz-Verkehr verbessert. An den Stellen, an denen Flächenreserven vorhanden waren, wurden Verbreiterungen und Verbesserungen der Linienführung vorgenommen (Herstellung von Radfahrstreifen).

Die Asphaltfahrbahn im gesamten Streckenzug des Grindelbergs befand sich in einem schlechten baulichen Allgemeinzustand. Die Fahrbahn war gekennzeichnet u. a. von Längs-, Quer- und Netzrissen. Die Fahrbahn wurde durch eine Erneuerung der Deckschicht saniert.

Ziel der Planungen war es, alle Verkehrsteilnehmer bei der Neugestaltung des Straßenquerschnittes zu berücksichtigen und die zurzeit geltenden Regelwerke umzusetzen. Die Kriterien der Verkehrssicherheit und Funktionalität standen dabei im Vordergrund. Die Radverkehrsanlagen wurden unter den Gesichtspunkten Verkehrssicherheit, Komfort, Durchgängigkeit und Befahrbarkeit verbessert, so dass die Akzeptanz und die Nutzungsrate gesteigert wurde.

Sämtliche LSA im Streckenabschnitt waren an die neue Verkehrsführung anzupassen (baulich und hinsichtlich der Programmierung).

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